Hallo und herzlich willkommen
auf der Internetseite des KKS Neckarelz - Diedesheim
Die Chronik des Vereins:
Die Daten auf dieser Seite wurden von Sven Tremmel zusammengetragen
| 1927-28 | Vereinsgründung | Hans Wörner | ||
| 1945 | Vereinsverbot | Karl Gronmüller | ||
| 1952 | Wiedergründung des Vereins | Richard Heinrich | ||
| 1954 | Bau des 1. Schützenhauses | Blazius Heinrich | ||
| 1960 | Eintragung ins Vereinsregister Mosbach | Heinrich Heck | ||
| 1968 | Umbau und Vergrößerung des Hauses | Zehntner | ||
| 2000 | Fertigstellung des KK Standes | Jochen Jung | ||
| 2005 | ----- 75-jähriges Bestehen ----- | Walter Egner | ||
| Karl Gassert | ||||
| Oberschützenmeister | Julius Emmert | |||
| 1927-28 | Wirt Hämmerle | 1928-29 | Herr Zehntner | Eugen Ditte |
| 1929-45 | Hans Wörner | 1952-54 | Hans Wörner | Emmerich |
| 1954-65 | Karl Zimmermann | 1965-72 | Werner Jung | |
| 1972-74 | Alban Saur | 1974-76 | Horst Ehrmann | |
| 1976-78 | Josef Martetschläger | 1978-82 | Harald Plagens | |
| 1982-86 | Walter Reichert | 1986-95 | Harro Tolle | |
| 1995-98 | Albert Bauer | 1998-01 | Waltrud Gröhl | |
| 2001-05 | Reinhard Gast | 2005-10 | Sven Tremmel | |
| 2010-11 | Karl Peischl | 2011- | Michael Sarodnick | |
Zur Information:
Werte Besucher dieser Seiten diese Unterlagen über die Gründung unseres Vereins wurden uns freundlicher Weise von einem ehemaligen Gründungs und Vereinsmitglied zur Verfügung gestellt. Auf der Umschlagseite steht handgeschrieben.KKS Für die Akten des Schützenvereines als Nachweis der Gründung und der Gründungsjahre.
Bitte gut aufheben Erste Gründungsversammlung war 1927-1928 im Gasthaus zum Zementwerk bei Wirt Hämmerle. Er wurde auch Vorstand. Anwesend waren ca 15 Personen die mir nicht mehr alle bekannt sind. Urheber der Gründung waren Heck, Kronmüller, Wörner + ich.
Da wir als Nachbarn lang vorher mit einem alten 9 mm Schrot Gewehr nach Spatzen schossen.
Dadurch kamen wir darauf einen Verein zu gründen.
Der Kriegerbund Neckarelz hatte einen Schützenstand in Neckarelz an der heutigen Schießstandstelle wir wurden Mitglieder.
Dort haben wir geschossen und lernten die Schützen des Kriegerbundes kennen Die wir dann auch zu unserer Gründungsversammlung eingeladen haben.
Von Diedesheim waren es:
H. Wörner, Karl Kronmüller, Rich. Heinrich u Blazius Heinrich, Hch Heck und Zehntner.
Von Neckarelz:
Jochen Jung, Egner-Walter, Karl Gassert, Emmert Julius, Ditte Eugen, Emmerich.
Herr Hämmerle gab bald den Vorstand ab und es wurde dann Schneidermeister Zehntner gewählt der aber nach einem Jahr gestorben ist.
Danach wurde ich gewählt und war Vorstand bis Herr Zimmermann 1954 gewählt wurde. Der Verein war noch nicht angemeldet und wurde von mir im
Jahre 1930 beim Amtsgericht gemeldet unter Vorlage einer Mitgliederliste. Gewehre hatte der Verein keine nur die Mitglieder Wörner, Kronmüller
und die beiden Heinrich welche ihre eigene Gewehre zur Verfügung stellten wenn geschossen wurde. Wir machten im Kronesaal Preisschießen
bis wir noch ein Gewehr bei Zepf kaufen konnten. Dann schenkte ich mein Gewehr dem Verein und kaufte mir ein Neues das ich dann aber nur für
mich behalten habe und nicht mehr der Allgemeinheit zur Verfügung stellte.
Dann fingen wir an einen Schießstand zu bauen d h. auszugraben im Gelände des Zementwerkes als Kugelfang. Seitlich gruben wir ein
Loch damit einer reinstehen kann und dann zum Ansagen herauskam. Der Stand diente nur uns zum üben auf 50 m für Preisschießen Kronmüller machte
2 Pritschen welche wir im Keller des abgerissenen Hauses am weg neben der Bahnlinie unterstellten.(Haus Wittmann)
Durch unser Erscheinen bei allen Preisschießen wurde der Verein Diedesheim bekannt so daß auch auswärtige Schützen zu unseren Saalpreisschießen kamen.
Wir waren eine 4 Köpfige Mannschaft für Preisschießen Kronmüller Hch. u Rich. Heinrich Blas. Heinrich und ich so daß man oft hörte wenn wir auf
Preisschießen kamen - oh weh jetzt sind die Ersten Preise weg wenn Diedesheim da ist. So konnten wir auch am 23. Juli 1938 die Unterkreismeisterschaft erlangen.
Dann kam der Krieg.
Gewerbelehrer Hegbach war Kreisschützenführer.
Der Schießstand in Neckarelz wurde demoliert und die Hütte von Bgm Mündörfer an Herrn Hörtdörfer für 10 oder 15.- Mark verkauft.
Als nach dem Kriege die Schützenvereine wieder zugelassen wurden versuchte ich von Hörtdörfer die Hütte zurück zu bekommen was mir nicht gelungen ist.
Als nun in Diedesheim Baracken abgerissen wurden (1952) kaufte ich eine solche und lies sie herauf führen zur selben Zeit d. h etwas vorher habe
ich alle alten Schützen zu einer Versammlung ins Gasthaus zum Schiff in Diedesheim eingeladen.
Es wurde wieder eine Vorstandschaft gewählt
1. Vorsitzender wurde ich wieder
2. Vors. Erwin Ritter
Schriftführer: Gramlich
Kassier: Karl Gassert, Eugen Ditte
Danach stellte ich beim Landratsamt den Antrag den Verein als KKS Neckarelz-Diedesheim umzubenennen was auch befürwortet wurde trotzdem es
damals noch mehr Diedesheimer Mitglieder waren. Zunächst wurde nur mit Luftgewehren geschossen da es noch keine KK Gewehre gab.
Die alten KK Gewehre wurden ja von der Militärregierung abgeholt bzw mußten abgeliefert werden.
Bei mir war noch 3 oder 4 mal Haussuchung so dass ich selbst die vergrabenen und versteckten letzten 2 Gewehre vernichtet habe
als mit Magnetgeräten nach Waffen gesucht wurde. Wir schossen nun wieder in der Krone (Saal) mit Luftgewehren auch in der Autoreparatur
Werkstatt von Rich. Heinrich wurde Sonntags geschossen. Im Jahre 1954 stellte ich mein Amt als Vorstand zur Verfügung da ich Gesundheitlich
und durch meine Kriegsbeschädigung nicht mehr in der Lage war alle anfallenden Arbeiten auszuführen und leider auch nicht mehr schießen kann.
Ich stehe aber heute noch mit Rat und Tat soweit es mir möglich ist zur Verfügung.
Herr Karl Zimmermann hat den Vorstand übernommen und in meinem Sinne den Aufbau des Schießstandes zum Wohle des Vereins weiter geführt.
Ich habe versucht diese Zeilen, die in altdeutscher Schrift geschrieben sind wahrheitsgetreu hier niederzuschreiben.
Schützenmeister Karl Peischl